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Man muss nicht immer alles sehen, um zu wissen, was läuft



Was für ein toller Movie, oder? Und doch muss ich mal eine Lanze für das gute alte Radio brechen: Am kommenden Mittwoch, den 2. Juni 2010 läuft im SWR 2 von 22.18 - 23.15 Uhr ein Radiofeature über Second Life mit Namen »Fenster zur Welt« von dem Autor Egon Koch. Ja, ich habe auch erst gestutzt: Kann man Second Life wirklich verstehen, wenn man es nicht sieht, sondern hört ... und dann noch fast eine ganze Stunde lang?

Ja, man kann. Und man tut offensichtlich.

Egon Koch hat es in der Tat fertig gebracht, nur anhand von Stimmen, Geräuschen und Musik eine Atmosphäre zu schaffen, die einen abtauchen lässt in die virtuelle Welt unseres Vertrauens. Er hat dabei als die Figur Sologo Hoxley mit einer ganzen Herde von Avataren inworld gesprochen, Interviews geführt und die Geschichten aufgeschrieben. Dabei ist es zu einer ganzen Reihe von Begegnungen gekommen, die so im realen Leben wohl nie stattgefunden hätten. Und das Ende ist wirklich überraschend.

Also, unbedingt anhören. Das gilt vor allem für diejenigen unter uns, die Second Life immer noch nach dem beurteilen, was sie wissen ... oder an was sie sich zu erinnern glauben. Grundsätzlich ist das natürlich nicht verkehrt, Dinge nach dem zu beurteilen, was man weiss. Allein, es wäre gut, wenn der Wissenstand etwas aktueller wäre – und nicht unbedingt auf das Jahr 2007 basiert. Da war nämlich ohnehin alles anders.


Bei dieser Gelegenheit sei noch erwähnt, dass die Radiosendung auch per Livestream in Second Life übertragen wird. der Autor wird anwesend sein und auch alle Residents, die in dem Feature zu Wort kommen. Wo? In Köln ... virtuell, versteht sich. Einfach hier klicken!

Sei`s drum. Glotze aus am Mittwoch – und Radio an.

Dabei wünscht wie immer viel Spass

Kai-Michael Schmuck






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Gewicht verlieren in Second Life

Zwei Putzfrauen im Bürogebäude. Sagt die eine: "Ich mache jetzt Diät".
Darauf die andere: "Gut, dann mache ich die Fenster".

Warum müssen wir über so etwas lachen (komm, gib es zu, du hast wenigstens geschmunzelt)? Keine Ahnung, und im Grunde auch völlig unwichtig, ich benutze das Stilmittel des Witzes nur als Einstieg in diesen Beitrag.

Aber mal ehrlich, das Jahr neigt sich dem Ende und spätestens nach Sylvester sind sie wieder da, all die guten Vorsätze. Immer gerne genommen, der Vorsatz, im neuen Jahr abzuspecken. Deutlich abzuspecken, versteht sich. Und endlich kann ich diesen Blog einmal dazu benutzen, wirklich hilfreich zur Seite zu stehen. Mit meinen beiden Tipps. Tipp 1: 15 Kilo abnehmen in 5 Minuten – die Bein-ab-Diät!! Funktioniert immer und dauert vor allem nicht so lange. (Übrigens: Vorsicht, funktioniert genau zweimal, dann ist Schluss mit dieser Art von Diät!)

Auf Tipp 2 bin ich gerade eben gestoßen: Abnehmen in Second Life. Was?! Ist der jetzt total irre geworden? Ist er nicht. Kürzlich hat in unserer virtuellen Lieblingswelt Kaliforniens beliebtestes Fitnesstudio eröffnet: Club One. Auf einer kompletten Insel kann der gemeine Resident Sport treiben, relaxen, Pfunde verlieren und was weiß ich noch alles. Dass das kein Gag ist und man es in Kalifornien offensichtlich verdammt ernst meint damit, sieht man nicht zuletzt daran, dass Club One jetzt ganz aktuell ein spezielles Programm aufgesetzt hat, für das der elitäre Club Leute sucht, die mitmachen. Und zwar in Second Life ... also virtuell. Genauer gesagt, Fitness OS (Ohne Schwitzen).

Ok, wenn wir uns alle wieder beruhigt und hingesetzt haben, dann lasst mich erklären, warum das tatsächlich funktionieren kann: Wer schon mal eine Diät gemacht hat (und wer hat das nicht, außer mir?), der weiß, dass die meisten Diäten an sich selbst scheitern, sprich an den Leuten, die sie machen. Der biologische Prozess des Abnehmens ist nicht das Problem, das Problem ist die Frustration, die Motivation, kurz: die Emotion. Und genau da setzt dieses virtuelle Pfunde-verlieren an. In angenehmer Umgebung treibt man Sport, schwitzt, saunt, schwimmt und dieses virtuelle Verhalten überträgt sich sozusagen automatisch auf das Verhalten im realen Leben. Wer einmal virtuell 2 km am Morgen durch das eiskalte Schwimmbecken gekrault ist, dem sollten lächerliche 200 m Freistil im Schwimmbad um die Ecke keine mentalen Probleme mehr bereiten. Na, das denk ich doch auch.

Wer's immer noch nicht glaubt, der schaue hier:



Anmeldungen übrigens direkt in Second Life. Das wollte ich nur noch erwähnen. Nur für den Fall, versteht sich ...


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Geschafft! makemyworlds ist Gold Solution Provider




Diesmal was in eigener Sache. Es ist passiert und wir sind ein ganz klein wenig stolz darauf: Seit dem 2. November 2009 gehört makemyworlds.com zu den weltweit 39 Firmen, die aufgrund ihrer speziellen Erfahrung und der zahlreichen Projekte in virtuellen Welten von Linden Lab (dem Anbieter der 3D Plattform Second Life) in den erlauchten Kreis der Gold Solution Provider berufen wurde.

Das von Linden Lab ins Leben gerufene Solution Provider Programm steht für die eindeutige und letztendlich auch konsequente Ausrichtung auf Business, denn hier wird Know-how gebündelt und für Unternehmen, die virtuelle Umgebungen als Collaboration Plattform nutzen wollen, zur Verfügung gestellt. Und einer muss es ja machen. ;-)).

Nimmt man die jüngste Verlautbarung Linden Labs hinzu, in der das Release der neuen »Behind the Firewall« Solution namens Second Life Enterprise angekündigt wird, dann wird die Sache rund. Denn jetzt ist es möglich, eine virtuelle Umgebung auf dem eigenen Server zu installieren, mit den gleichen und noch mehr Features zu nutzen und dabei gleichzeitig die Sicherheitsrichtlinien von Unternehmen zu integrieren. Das war bisher immer ein Showstopper, denn wer will schon gerne, dass eine Horde von abgedrehten Pferde quer durch die eigenen Pressekonferenz läuft.

Eben.

SLE – welche Strategie dahinter steckt und wie Unternehmen davon profitieren können, erzählte Mark Kingdon (M Linden) auf der Enterprise 2.0 Conference. Bitte beachten: die kleine Performance mit den Laserpointern. Sehr nett.


Sie kann also losgehen, die Verknüpfung von virtuellen Umgebungen und Business. Und niemand ist so gespannt wie ich. Aber ich glaube ja stets an das Gute.

Liest man übrigens die einschlägigen Blogs, dann scheine ich allerdings der einzige zu sein, der das Gute sieht. Da wird gepostet was das Zeug hält, und nimmt man alles zusammen, dann machen sich die üblichen Verdächtigen gerade mal wieder ein wenig ins Hemd. Da sagen die einen, dass Linden Lab den Aufwand besser in die Verbesserung der Performance des Main Grid hätte stecken sollen, anstatt eine isolierte SL-Lösung zu entwickeln. Die anderen klagen, warum nur Gold Solution Provider SLE vermarkten dürften und nicht alle. Und dann gibt es welche, die einfach nicht verstehen, warum der ach so schnöde Mammon nun auch Einzug in diese virtuelle Welt hält. (Als ob das nicht schon längst passiert wäre.) Und so weiter und so fort.

Die meisten scheinen nicht zu verstehen, dass SLE so rein gar nichts mit Second Life zu tun hat, wenn man von der Basistechnologie einmal absieht. Es ist keine Business-Parallelwelt zu SL, nichts wird verdrängt, nichts gerät in den Hintergrund. Im Gegenteil. Ich bin davon überzeugt, dass durch den Einsatz von SLE die Akzeptanz virtueller Welten generell steigen wird. Und davon profitiert auch SL. Glaube ich.

So sei es.

PS: Der Kontakt zu makemyworlds.com ist ganz einfach!





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